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© Christoph Bayer
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Das sind die drei besten Bikerouten in Tirol

Das Mountainbikeparadies Tirol wartet mit zahlreichen Trails und unglaubliche Bergpanoramen auf. Diese drei sollte man nicht verpassen.

18. Juni 2024


Blindsee Trail

Schwierigkeitsgrad: einfach
Geeignet für: Menschen ohne Höhenangst

© Tirol Werbung, Heinzlmeier Bert 

Mit der Grubigsteinbahn geht es von Lermoos mühelos in die Höhe, die Route beginnt ab der Bergstation. Auf einem breiten Trailabschnitt lässt es sich gut warmfahren, bevor ein tech­nisch anspruchsvollerer Teil über einen Geröll­abschnitt beginnt. Höhenangst sollte man keine haben – und eine sichere Fahrtechnik in den Kurven mitbringen. Dafür ist der Ausblick auf den türkisblauen Blindsee atemberaubend. Am Wasserfall wird empfohlen, das Rad ein Teilstück zu schieben, bevor es steil bergab geht. Nach diesem Adrenalinkick hat man sich einen Sprung ins kühle Nass verdient; es gibt viele Bade­stellen, wo man chillen kann. Rund eine Stunde Fahrtzeit sollte man einplanen, falls man nicht allzu viele Fotostopps einlegt – was auf dieser malerischen Strecke allerdings eine Heraus­forderung ist. Highlight: Ein schöner Naturtrail ohne künstlich eingebaute Elemente, mit teils etwas engeren Kurven.

Weißenbach–Tannheim

Schwierigkeitsgrad: mittel
Geeignet für: Radfahrer, die es gern kurz, aber heftig haben

© Tirol Werbung, Unverzart Olaf

Mit nur rund 17 Kilometern ist diese Route eine der kürzeren, aber zugleich idyllischsten, weil man auf alten, historischen Handels- und Salzstraßen („Via Salina“) unterwegs ist. Gleich nach dem Start in Weißenbach radelt man durch eine mystische Schlucht. Die Tour sorgt für Abwechslung – nach durchaus knackigen Anstiegen folgen entspannte Abschnitte an Almen vorbei und durch wildromantische Wälder und Wiesen; zweieinhalb Stunden sollte man einplanen. Beeindruckend sind auch die schroffen Berge rund um Aggenstein und Gimpel. Im Tannheimer Tal findet man überhaupt schöne Radtouren für jedes Konditions­level. Alle Strecken sind miteinander kombinierbar und gut ausgeschildert: Blau bedeutet leicht, Rot mittelschwierig und Schwarz schwer. Highlight: Blick auf das Tal der Berger Ache, auch bekannt als das „schönste Hochtal der Alpen“.

Bike Everest Tirol

Schwierigkeitsgrad: schwierig
Geeignet für: Alle, die ein siebentägiges Abenteuer, das Fitness erfordert, nicht scheuen

© Bike Everest Tirol

Wenn eine Tour „Bike Everest Tirol“ heißt, dann ist eigentlich schon alles gesagt: 8848 Höhenmeter sind im Aufstieg zurückzulegen. Sieben Tage dauert es, die knapp 285 Kilometer lange Strecke zu absolvieren, die von Garmisch-Partenkirchen bis nach Plamort am Reschenpass führt. Es geht durch mehrere Naturparks, vorbei an Bergseen, Wasserfällen, Almen, Schluchten, Schlössern und mittelalterlichen Burgen. Vor allem in Sachen Kondition ist man bei dieser Tour gefordert – dennoch ist sie auch für ge­mütliche E-Biker geeignet, es gibt Lade­stationen am Weg. Besonders die letzte Etappe hat es noch einmal in sich, da gilt es, fast 1600 Höhenmeter zurückzulegen. Die Route führt einen aber auch direkt in Grenzorte zur Schweiz und zu einem Aussichtspunkt über den Reschensee. Highlight: Fantastische Ausblicke auf die Zugspitze und den „König der Südtiroler Berge“, den Ortler.

Mehr lesen: Das sind die besten Wanderrouten in Tirol

Dieser Artikel erschien in der Falstaff TRAVEL Ausgabe Tirol Spezial 2024.

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