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Vielfalt auf den Kanaren genießen: Warum ein Novemberurlaub sich besonders lohnt

Nur rund fünf Flugstunden entfernt und mit milden Temperaturen sind die Kanaren ein besonders attraktives Urlaubsziel im November. Die spanische Inselgruppe bietet auch im Spätherbst und Winter noch vielfältige Möglichkeiten für Aktivitäten.

2. November 2021


Das triste Novemberwetter hierzulande ist für viele Menschen ein willkommener Anlass, die Koffer zu packen und dem anbrechenden Winter zu entfliehen. Vor allem für Senioren, Singles und Paaren ohne Kinder, die ihre Zeit und ihren Urlaub flexibler gestalten können, ist der November eine gute Reisezeit, um außerhalb der Hochsaison zu urlauben. Die kanarischen Inseln bieten mit ihren angenehmen Temperaturen, wenig Niederschlag und nur rund fünf Stunden Flugzeit nach Gran Canaria, Teneriffa oder Lanzarote die optimalen Bedingungen für einen Urlaub in Europa.

Nebensaison mit optimalen Bedingungen

Während April bis Oktober eigentlich als die beste Reisezeit für die Kanaren gilt, können die zwei östlich gelegenen Inseln der sieben kanarischen Inseln, Lanzarote und Fuerteventura, auch im Winter noch mit Badewetter aufwarten. Durch das subtropische Klima und der Nähe zum Golfstrom ist das Wetter jedoch auch in den westlichen Inseln La Palma, El Hierro, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria Mild. Nicht umsonst sind die Kanaren als Inseln des ewigen Frühlings bekannt, denn es fällt nur an bis zu sieben Tagen im Monat Regen und man kann auch im November noch mit Temperaturen zwischen 23 und 26 Grad rechnen und mit durchschnittlichen sechs Sonnenstunden pro Tag.

 
 
 
 
 
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Badewetter in Lanzarote und Fuerteventura genießen

Wer einen klassischen Badeurlaub bevorzugt, muss dafür keineswegs ans andere Ende der Welt reisen. Durch ihre Lage erwarten die Urlauber auf den beiden östlichen Inseln Fuerteventura und Lanzarote auch im November noch bis zu 26 Grad und auch die Wassertemperatur erreicht teilweise noch über 20 Grad. Während Fuerteventura vor allem durch seine unendliche Strand- und Dünenlandschaft besticht, finden Urlauber auf Lanzarote auch den Nationalpark Timanfaya, der als umfangreichste Vulkanlandschaft der Erde gilt.

© Jessy Hoffmann/ Unsplash, Vincentiu Solomon/ Unsplash

Wandern auf La Gomera und Teneriffa

Nicht umsonst gilt Teneriffa als Wanderparadies schlechthin: Dort befindet sich der mit rund 3.700 Metern höchste Berg Spaniens, der Pico del Teide. Der ehemalige Vulkan und die faszinierende Landschaft rundum, die an eine Mondlandschaft erinnert, sind sowohl Nationalpark als auch UNESCO-Weltkulturerbe. Hier können Urlauber auf unzähligen Wanderrouten die seltene Flora und Fauna Teneriffas erkunden. Ebenfalls sehenswert sind die treppenförmigen Pyramiden von Güímar, die im 19. Jahrhundert auf der Insel entstanden sind. Ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe befindet sich auf La Gomera: Der hochgelegene Nationalpark Garajonay mit seinen weitläufigen Lorbeerwäldern. Die zweitkleinste der kanarischen Inseln ist eine zerklüftete vulkanische Gebirgslandschaft und von zahlreichen Wanderrouten durchzogen. Wer Ruhe sucht und die Schönheit der authentischen und ländlichen Einöde genießen möchte, ist hier genau richtig. Vor allem im November, wenn die Hochsaison vorbei ist, hat man hier viele schöne Spots fast vollkommen für sich alleine.

© Serge Le Strat/ Unsplash, Quino Al/ Unsplash

Surfen im Atlantik

Während sich vom Frühjahr bis ca. Oktober vor allem Surfanfänger auf den Inseln Fuerteventura, Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa treffen, kommen ab November vor allem fortgeschrittene Surfer voll auf ihre Kosten. Durch ihre Lage im Atlantik sind die Inseln starken ablandigen Winden ausgesetzt, die für optimale Surfbedingungen sorgen. Obwohl die Kanaren auch in der Hochsaison im Frühjahr und Sommer mit einer tollen Brandung und schnellen Wellen begeistern, ist vor allem ab Ende Oktober mit einem noch höheren Wellengang zu rechnen. Auch vor Haien müssen Surfer hier keine Sorgen haben: Das Archipel rund um die Inseln beheimatet mehr als 50 verschiedene Hai-Arten, diese nähern sich aber nur selten der Küste.

 
 
 
 
 
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Naturschätze und quirliges Großstadtleben auf Gran Canaria

Eigentlich ist sie an ihrer Fläche gemessen nur die drittgrößte Insel der Kanaren, trotzdem bietet sie so eine reiche Vielfalt, dass sie oftmals als Miniatur-Kontinent bezeichnet wird. So liegt die größte Stadt der Kanaren, Las Palmas, auf Gran Canaria, und bietet Urlaubern eine urbane Mixtur aus hübschen, historischen Gassen und vibrierenden Clubs, Bars und Restaurants. Direkt vor den Toren der Stadt wartet einer der beliebtesten Strände von Gran Canaria mit herrlichem weißem Sand auf die Urlauber, aber Gran Canaria weist auch eine fantastische Bergwelt auf. Ebenfalls sehenswert sind das Höhlensystem Cenobie de Valerón mit über 290 Höhlen und die Dünen von Maspalomas, die sich über sechs Kilometer entlang der Strandgebiete von Maspalomas und Playa del Inglés ziehen. Wenn die Temperaturen im November hier nicht mehr ganz für einen Badeurlaub reichen, bietet die Insel jede Menge Alternativen.

© Joel Rohland/ Unsplash, Hert Niks/ Unsplash

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