Mory-Sacko_Louis-Vuitton 215(c) Kenny Germé
© Kenny Germé
DesignHotelLuxus

Diese 9 Fashion Brands mischen die Hotellerie auf

Zu Gast bei Louis Vuitton und Co.

18. Mai 2023


Louis Vuitton

Restaurant Sugalabov

© beigestellt

Das französische Traditionshaus ist seit fast 170 Jahren einer der Fixsterne am Modehimmel. Seit 2022 mischt das Label auch in der Gastronomie mit: Ein erfolgreiches Pop-up-Restaurant in Kooperation mit Sternekoch Mory Sacko in Saint-Tropez war Ende des Sommers in aller Munde, im „LE CAFE V“ und im Restaurant „SUGALABO V“ (im Bild) von Chef Yosuke Suga bekommen Gäste im Osaka-Flagship-Store kreative und köstliche Mahlzeiten und Drinks serviert. Der nächste Coup? Ein Luxushotel im Pariser Haupt - quartier. Markenzeichen: Das ikonische Monogramm des Hauses ziert Kaffees, Schokoladen und vieles mehr.

Missoni

Missoni Resort Club

© oneonlyreethirah-missoni

Seit 70 Jahren ist das italienische Label für seine bunten geometrischen Muster und elegante Strickware bekannt. Die Essenz der italienischen Riviera hat Missoni mit seinem Resort-Club – eine Zusammenarbeit mit dem Strandresort „Le Carillon“ in Portofino – eingefangen. Im Vorjahr folgte Club Nummer zwei, im „One&Only Reethi Rah“ (Bild) auf den Malediven. Markenzeichen: Geo- metrische Muster, Streifen und Zickzack in Blau- und Grüntönen zieren die Strandmöbel, im Pop up-Shop des Hotels gibt’s passende Mode.

Mehr dazu: Erster Missoni Beach Club auf den Malediven

Ferragamo

Lungarno Collection

© Portrait Milano

Nach Bottega Veneta ist Ferragamo die nächste Heritage-Brand, die unter neuer kreativer Leitung ein viel gelobtes Revival erlebt. Aber die Modeindustrie ist nicht der einzige Ort, der das Vermächtnis der Familie hochleben lässt: Mit der Lungarno Collection wurde eine Reihe an meisterhaften Hotels geschaffen, zu denen auch die neue Marke Portrait zählt. In Florenz, Rom und Mailand (Bild) werden Gäste in die Welt italienischer Gastfreundschaft und Exzellenz entführt. Markenzeichen: Wie Ferragamos Mode zeichnen sich die Hotels durch elegantes Design mit zeitlosem Anspruch aus.

Armani 

Armani Hotels

© beigestellt

Seit knapp fünf Jahrzehnten steht das Label von Giorgio Armani für gediegene Eleganz. Der Zugang mit klaren Linien und unaufdringlichem Luxus wurde auch bei den Hotels beibehalten, die aktuell in Mailand und Dubai neue Standards setzen; ein weiteres Haus in Saudi-Arabien ist in Planung. Zu den prominenten Stammgästen zählt unter anderem Kim Kardashian, die die Hotels für ihre Diskretion und Privatsphäre schätzt. Markenzeichen: Wo Armani draufsteht, ist auch Armani drin – jedes Element wurde von Giorgio persönlich kuratiert und reflektiert seinen harmonischen Geschmack.

Bulgari

Bulgari Hotels

© beigestellt

Seit 1884 ist das Haus mit Sitz in Rom eine weltweite Institution für Schmuck, Düfte und Lederaccessoires. Schon Schauspiellegenden wie Elizabeth Taylor, Ingrid Bergman und Gina Lollobrigida liebten die auffälligen Juwelen; bis heute veredeln die Kunstwerke des Hauses die Ensembles von Stars auf dem roten Teppich. Angesichts dieses hohen Standards ist die Mission, die führende Luxushotelmarke der Welt zu werden, natürlich nachvollziehbar – und in der Tat sind die Bulgari-Hotels eine absolute Klasse für sich. Von der Ausstattung über die Gastronomie bis hin zum Spa ist jede der Locations (bis 2026 sollen es zwölf sein) ein glänzendes Beispiel für Opulenz. Markenzeichen: Wohin man auch blickt, erkennt man die schillernde Ästhetik eines Hauses, das sich mit Juwelen einen Namen gemacht hat.

Christian Louboutin

Vermelho Hotel

© beigestellt

Spätestens seit Carrie Bradshaw in der Hitserie Sex and the City die Worte „Hello, Lover!“ sprach, als sie ein Paar Schuhe des Designers in einem Schaufenster sah, ist der Franzose mit seinen ikonischen roten Sohlen der Liebling der Frauenwelt. Jetzt hat der Schuhmacher seine Vision auch in Form eines Hotels umgesetzt: Das „Vermelho“ im portugiesischen Melides eröffnet diesen Frühling und verspricht, ein einzigartiges Kleinod in friedlicher Umgebung zu werden. Markenzeichen: Das unverkennbare Rot der Louboutin Sohlen ist überall in kleinen Nuancen zu finden, von den Fensterrahmen bis hin zu Stickereien auf den Kopfkissen.

Gucci

Gucci Osteria da Massimo Bottura

© beigestellt

Kaum ein Haus hat sich so oft neu erfunden – ein Mix aus Farben und Texturen, gepaart mit dem „GG“-Monogramm, hat die Marke zuletzt wieder zu einer Sensation gemacht. Teil des Mythos Gucci ist auch der maximalistische Lifestyle, der mittels „Gucci Osteria da Massimo Bottura“ durch die Werke des namensgebenden Sternekochs auf den Tellern landet. In Florenz, Beverly Hills, Tokio und Seoul erleben Gäste in den opulenten Restaurants den Geschmack des Dolce Vita. Markenzeichen: Die Ikonografie des Hauses ist überall zu finden, unter anderem als Blumenmuster auf den Tellern oder in Form von Bambusstühlen, die an die klassische Tasche mit Bambusgriff erinnern.

Dior

Suite Christian Dior 

© Bruce Buck

Kein anderer Designer hat die Modewelt des 20. Jahrhunderts so geprägt wie Christian Dior, dessen „New Look“ die Ästhetik der Nachkriegszeit definierte. Seit eh und je steht die französische Maison für Eleganz und Couture auf höchstem Niveau. Dieser Anspruch an Qualität und Stilbewusstsein überträgt sich auch auf die „Suite Christian Dior“ im „Hôtel Barrière Le Majestic“ in Cannes: Die 420 Quadratmeter große Suite ist mit all ihrem Luxus der Inbegriff der französischen Art de vivre. Markenzeichen: Inspiriert von der weltberühmten Boutique auf der Avenue Montaigne in Paris erstrahlt die Suite in edlem Dekor, Bilder berühmter Roben zieren die Wände.

Philip Treacy

G Hotel

© Mauritius Images

Sein Name mag nicht jedem ein Begriff sein, echte Modeliebhaber sind jedoch bestens mit den exquisiten Kreationen des irischen Hutmachers vertraut. Berühmte Köpfe wie Sarah Jessica Parker, Oprah Winfrey und Madonna lieben Treacys Designs, vom britischen Königshaus ganz zu schweigen. Im „g Hotel“ im irischen Galway zeichnet der Modist als Design Director verantwortlich – hier hat er eine Ästhetik geschaffen, die wahrlich einzigartig ist. Markenzeichen: Ähnlich wie bei seinen Hüten weicht das Design auch hier von der Norm ab. Zahlreiche Skulpturen und Lichtinstallationen erinnern an Treacys Hutmodelle.

Dieser Artikel erschien in der Falstaff TRAVEL Ausgabe Frühling 2023.

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