Paris_(c) Anthony Delanoix_Unsplash
© Anthony Delanoix/ Unsplash
CityDestinationsExperiencesInsiderTipps

Städtereise: So setzt man herbstliche Kulissen gekonnt in Szene

Bei einem Städte-Trip im goldenen Herbst bieten sich vielseitige Fotomotive. Um Europas einzigartige Bauwerke in warmem, weichen Licht und bunten Farben festzuhalten, braucht es oft nicht mehr, als eine einfache Handykamera.

12. Oktober 2021


Wenn die herbstlichen Farben die Städte in malerische Kulissen verwandeln, ist das der optimale Zeitpunkt für eine Städtereise. Innerhalb von Europa findet man oftmals nur wenige Stunden entfernt Destinationen, die nicht nur Kultur und eine Vielzahl an Freizeitangeboten bieten, sondern mit ihren architektonischen Wunderwerken und historischen Gebäuden auch facettenreiche Möglichkeiten für tolle Aufnahmen. Bei jedem Städtetrip dabei: unser Handy. Das ist auch gut so, denn für Street-Photography in der City sind unsere Smartphones oft sogar die beste Option.

Smartphone vs. Profi-Kamera

Ein großer Vorteil bei der Fotografie mit dem Handy liegt wortwörtlich auf der Hand: Im Gegensatz zur klobigen Kamera, die auch einiges an Platz im Handgepäck wegnimmt, ist das Handy schnell gezückt, wenn sich beim Sightseeing ein Schnappschuss ergibt. Dadurch sind die Aufnahmen auch mehr „true-to-life“, denn die alltäglichen Momente lassen sich so gut festhalten, während man mit professionellen Kameras den perfekten Schuss oft länger plant und sehr bewusst angeht. Spontanität ist ein Faktor, der lebendigen und einzigartigen Fotos zugutekommt.

Der Herbst taucht Venedig nicht nur in schöne Farben, sondern bietet sich abseits der Hauptreisezeit auch optimal für einen Städtetrip an, um die Straßen ohne Touristenmassen zu erleben. © Ludovico Lovisetto/ Unsplash

Hohe Qualität dank Portrait-Modus

Während früher nur bei Profi-Kameras die Möglichkeit bestand, Objekte dank Tiefenunschärfe perfekt in Szene zu setzen, da ihr Sensor wesentlich größer ist, haben inzwischen auch Smartphones eine Funktion, die das ausgleicht: der Portrait-Modus. Damit heben sich Personen oder Objekte durch das Wechselspiel von Schärfe und Unschärfe zwischen dem Vorder- und Hintergrund hervor. Zusätzlich bestechen Aufnahmen im Portrait-Modus durch eine hohe Qualität und die Möglichkeit, sie im Nachhinein noch zu bearbeiten.

© Mathias Arlund/ Unsplash, Fabian Rüppel/ Unsplash, Raja Sen/ Unsplash

Faustregeln für gelungene Bilder

Auch für Hobbyfotografen kann es sehr einfach sein, schöne Bilder zu machen, wenn sie zwei einfache Regeln beherzigen – unabhängig davon, ob es um Aufnahmen von Personen oder Objekten geht. Die erste Regel nennt sich „Natural Frames“-Regel und bietet sich vor allem für das Fotografieren von Personen an: Dabei werden Menschen bei den Aufnahmen in einem natürlichen Rahmen positioniert, den die Umgebung bietet. Das kann ein Stadttor sein, ein Durchgang oder auch ein Blumentor. Bei der zweiten Regel, der sogenannten „Drittel-Regel“, wird der Bildschirm mit zwei horizontalen und zwei vertikalen Linien aufgeteilt. Die Person, der Gegenstand oder das hervorzuhebende Detail wird dann an einem der vier Kreuzungspunkte der Linien „platziert“. So entsteht eine Art von Asymmetrie in der Anordnung, die das menschliche Auge bevorzugt und die sich optimal eignet, um beispielsweise Personen vor Sehenswürdigkeiten abzubilden.

© Dana Marin/ Unsplash, Michael B./ Unsplash

Lichtverhältnissen und Distanzen trotzen

Städte bieten unzählige Motive, die für Fotografien attraktiv sind – so zum Beispiel spannende Architektur. Gerade große Bauwerke sind jedoch nicht ganz so leicht einzufangen. Auch hier bieten die meisten Handykameras inzwischen tolle Funktionen, die solche Aufnahmen erleichtern: Mithilfe von Weitwinkel- und Superweitwinkel-Kameras lassen sich weitläufige Objekte problemlos aufnehmen oder durch Zoom-Aufnahmen um ein vielfaches vergrößern. Neuere Modelle verfügen oft auch über einen Nacht-Aufnahme-Modus, mit dem auch Langzeitbelichtungen möglich werden und der bei schwierigen Lichtverhältnissen ungeahnte Möglichkeiten zulässt, um die spannenden Motive zu fotografieren, die sich in der abendlichen und nächtlichen Kulisse der Stadt ergeben.

Mithilfe von Langzeitaufnahmen und Nachtmodus lassen sich Szenen wie Sonnenauf- und –untergänge künstlerisch festhalten. © Seth Fogelmann/ Unsplash

Lesenswert

Kamba African Rainforest Experiences: Einzigartiger Luxus in der Wildnis

Kamba African Rainforest Experiences: Einzigartiger Luxus in der Wildnis

Die unberührte Wildnis der Republik Kongo hautnah erleben: Wer eine authentische Verbindung zur Natur sucht, ist bei Kamba African Rainforest Experiences genau richtig.

Hapag-Lloyd: Abschlag an Bord

Hapag-Lloyd: Abschlag an Bord

Eine Kreuzfahrt kann so viel mehr sein als bloß Exkurse an Land und das süße Nichtstun an Bord: Bei einer Golfreise mit „Hapag-Lloyd“ kommen reisefreudige Golfspieler in den Genuss der schönsten Greens rund um den Globus.

Die schönsten Hotels in Paris: Luxusadressen und Neuheiten

Die schönsten Hotels in Paris: Luxusadressen und Neuheiten

Die Pariser Hotelszene wartet sowohl mit alteingesessenen Größen und äußerst charmanten Newcomer auf – hier einige der schönsten.

Meist gelesen

Caviar Kaspia: Kult seit fast 100 Jahren

Caviar Kaspia: Kult seit fast 100 Jahren

In diesem kleinen, aber feinen Pariser Kultrestaurant ist eine simple Ofenkartoffel, getoppt mit Kaviar, seit fast 100 Jahren das Lieblings­gericht der Bohème und der Schickeria – von Yves Saint Laurent bis Beyoncé und Carine Roitfeld.

Editor’s Choice: The Twenty Two – the hottest place in town

Editor’s Choice: The Twenty Two – the hottest place in town

Kein Dresscode, null Steifheit: „The Twenty Two“ im Londoner Stadtteil Mayfair vergreift sich an Traditionen – auf die schickste Art und Weise.

Laura Gonzalez: Mix and Match

Laura Gonzalez: Mix and Match

Durch ihre kühne Art, Muster und Materialien zu kombinieren, wurde die Pariser Designerin Laura Gonzalez zu einer der wichtigsten ihrer Branche: Hotels wie das „Saint James“ oder Luxusmarken wie Cartier setzen auf ihr Know-how.

Nach oben blättern