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Ausgabe Sommer 2021

Die schönsten Hotels, die besten Beaches, Island Hopping auf Griechenland und City Popping in Europas spannendsten Städten – das Falstaff TRAVEL Magazin präsentiert die besten Tipps für das langersehnte Reise-Comeback in 2021!

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AdvertorialCityDestinationsTipps

Winter in the City

Von wegen Winterblues: Städte wie London, Kopenhagen und Mailand zeigen mit festlichem Glitzern und sprudelnder Champagnerlaune, dass ihnen frostige Temperaturen besonders gut stehen. Die besten Adressen – plus Silvester- Highlights, Shopping-Erlebnisse und viele Insidertipps.

1. Dezember 2021


Best of London

Keine andere Big City kann Winter so gut wie London. Wenn sich ihr berühmter Regen in tanzendes Schneegestöber verwandelt und erfahrene Taxifahrer leise Flüche ausstoßen, wenn im Drawing Room des legendären „Brown’s Hotel“ zur Teatime Brötchen mit glasiertem Norfolk-Schinken und Weihnachts-Chutney gereicht werden, während draußen die Lichterketten zu funkeln beginnen; wenn der Geist von Sherlock Holmes, Oliver Twist und Miss Marple durch die kleinen, geheimnisvollen Antiquariate weht und Kinder mit flatternden Harry-Potter-Schals die Themse entlangflitzen, dann huscht auch dem größten Griesgram ein Lächeln übers Gesicht – will er doch nicht wie Ebenezer Scrooge in Charles Dickens’ „Weihnachtsgeschichte“ enden (die ab 13. November übrigens wieder im fantastischen „Old Vic“ gezeigt wird). Oder wie wäre es mit einem Pint im Pub, von denen in der Hauptstadt an fast jeder Straßenecke eines einladend herüberblinzelt? Schließlich muss diskutiert werden, zu welchem Team man gehört: zu dem von Queen Elizabeth oder zu den royalen Rebellen Meghan und Harry? Wer dazu lieber schweigt, tanzt bei der Silent Disco im National History Museum – unter einem gewaltigen Blauwalskelett. Tickets dafür gibt’s allerdings nur noch mit sehr viel Glück.

©GettyImages

Fine Dining

Ganz nah dran

Dekoriert mit drei Michelin-Sternen und maßgeschneiderter Kunst von Damien Hirst ist das „Hélène Darroze at The Connaught“ an sich schon ein Garant für ein Gourmeterlebnis der Extraklasse. Mit Hélènes luxuriösen Festtagsmenüs (ab € 266,–) setzt das Ausnahmerestaurant aber noch eins drauf. Neuestes Asset: Der „Chef’s Table“ aus pinkem Marmor für maximal zehn Personen befindet sich nur eine Armlänge entfernt vom Geschehen in der Küche. the-connaught.co.uk

©Jérôme Galland

Hotel-Tipps

Zu Hause bei den Royals

Gegenüber dem Buckingham Palace thront das ehrwürdige Fünf-Sterne-Luxushotel „The Rubens at the Palace“. Königlich darf sich hier auch der Gast fühlen: Eilfertige Doormen in roten Uniformen spannen ihre schützenden Schirme über Ankommende, hochdekorierte Küchenchefs stehen für exklusive Private-Dining-Erlebnisse zur Verfügung. Und auch der Champagnerservice im Royal Room ist einfach nur eines: selbstverständlich. DZ mit Frühstück ab € 263,– pro Nacht. rubenshotel.com

©The Red Carnation Hotel Collection

Luxus unter Palmen

Über das achtstöckige Atrium des Luxushotels „The Landmark London“ spannt sich eine gewaltige Glaskuppel, im dortigen „Winter Garden Restaurant“ speist man gediegen unter Palmen. Der sonntägliche Champagnerbrunch (€ 106,–) ist besonders beliebt – ebenso wie die geräumigen Zimmer, die mit durchschnittlich 50 Quadratmetern zu den größten Londons zählen. DZ mit Frühstück ab € 496,– pro Nacht. landmarklondon.co.uk

©The Landmark London

The Roaring Twenties

Täglich von 12 bis 24 Uhr lassen Bardirektor Benoit Provost und Chefbartender Salvatore Megna das Lebensgefühl der 20er-Jahre-Cocktailbars wiederauferstehen. Zu finden ist die „American Bar“ im mit über 100 glitzernden Christbäumen geschmückten Traditionshotel „The Stafford London“. DZ mit Frühstück ab € 645,– pro Nacht. thestaffordlondon.com

©The Stafford London

Shopping-Erlebnis

Limited Edition

Marc Newson entwarf für Louis Vuitton „The Ultimate Bottle“ – im Store in der New Bond Street warten vier Etagen purer Luxus. Um € 15.000,–. louisvuitton.com 

©Louis Vuitton

Prickelnd

Selfridges: Die Limited Edition des Laurent-Perrier-Cuvée-Rosé-Champagners „Butterfly Robe“. Um € 94,–. selfridges.com 

©Laurent Perrier

Silvester-Highlight

Champagne o’clock! Die wohl spektakulärste Aussicht bietet die „Aurora Rooftop Bar“ des 2019 eröffneten „Andaz Vienna Am Belvedere“. Auch das Gourmet-Package (€ 249,–) entzückt: Fünf-Gänge-Silvestermenü mit Weinbegleitung, eine Flasche Veuve Clicquot Extra Old – und der wahrscheinlich beste Rutsch ins neue Jahr. bar-aurora.at/silvester

Best of Wien

Eine Runde um den Ring ist ein Muss! Die Prunkstraße umarmt den innersten Bezirk und sorgt für den perfekten ersten Eindruck von der ehemaligen Kaiserstadt: Die würdevolle Staatsoper – Zuhause der Wiener Philharmoniker und des berühmten Opernballs –, die verschlungenen Parks und geschmückten Museen; gegenüber dem Rathausplatz mit seiner märchenhaften Weihnachtswelt (ab 12. November) präsentiert sich das rebellische Burgtheater (von Kennern nur „die Burg“ genannt) mit geschwellter Brust. Gleich daneben: das 1873 eröffnete „Café Landtmann“, wo der „Herr Ober“ noch schwarzes Mascherl trägt und dem Trubel mit Wiener Schmäh begegnet. Zeit für einen warmen Apfelstrudel oder die Original Maroniblüte! Gestärkt geht’s hinein ins Goldene Quartier, wo Chanel und Co residieren, weiter in den Delikatessenhimmel Meinl am Graben und schließlich ins 1618 gegründete „Schwarze Kameel“. Dort erholt man sich vom Shopping mit einem der legendären belegten Brötchen (Tipp: Lachskaviar). Zum großen Finale strebt man dem Stephansplatz zu, wo die Hufe der Fiakerpferde auf dem Kopfsteinpflaster klackern und sich der Dom vor dem Nachthimmel wunderschön abzeichnet. Dass hier zu Silvester traditionell im Dreivierteltakt Walzer getanzt wird, gehört genauso zum Wiener Lebensgefühl wie die florierende LGBTQ-Szene.

©GettyImages

Silvester-Highlight

Höhepunkt Feiern am höchsten Gebäude Londons mit Fontänen aus Champagnerflaschen um Mitternacht und dem spektakulärsten Blick der ganzen Stadt? Das geht – bei der „The Shard New Year’s Eve Party“. Limitierte VIP-Packages beinhalten eine Tischreservierung, Fast Track Entry und Drinks. Ab € 354,–. theviewfromtheshard.com 

Genuss-Tipp

Kreatives Trio 

Vater Markus Mraz (Mitte) und die Söhne Manuel (re.) und Lukas können stolz sein: Sie führen ein doppelbesterntes, stets volles Restaurant – und Mitarbeiter, denen man ansieht, dass sie ihre Arbeit lieben. Im Keller lagern über 1100 Weine, es gibt 50 bis 60 Sorten Käse, und trotzdem ist das Kreativtrio freundlich, witzig und vor allem neugierig geblieben. In ihrem unkonventionellen „Tasty Menu“ (€ 145,–) stecken Überraschungen wie Ösi-Miso-Suppe, geräucherte Reinanken Dashi mit Kapuzinerkresse und junger Schafskäse. mrazundsohn.at

©Lukas Ilgner

Gaumenfreuden 

Mit Liebe zur See

Fisch und Meeresfrüchte stehen auf seiner neuen Karte (acht Gänge um € 195,–) – damit feiert Konstantin Filippou seine griechischen Wurzeln. Von fast jedem Tisch gelingt ein Blick in die Küche, wo kulinarische Kunstwerke kreiert werden. Noch exklusiver: der Private Dining Room für maximal 20 Personen. konstantinfilippou.com 

©Per-Anders Jörgensen

Inspiration in acht Gängen

Man kennt ihn, den umtriebigen Sternekoch Juan Amador, der „Des Kaisers Schmarrn“ mit Quitte und Tahitivanille verfeinert. Mit seinem Restaurant im noblen Außenbezirk Grinzing (acht Gänge um € 285,–) folgt er keinen Trends. Seine Küche ist, so sagt er, „das kleine Schwarze – da gibt’s nichts zu kaschieren.“ restaurant-amador.com

©Lukas Kirchgasser

Shopping-Erlebnis

Schatzkammer mit langer Tradition 

Seit 1823 ist J. & L. Lobmeyr eine Institution für Glaswaren und eines der schönsten Traditionsgeschäfte in der Stadt. An der Kärntner Straße 26 erstehen Liebhaber feiner Dinge etwa die Venini-Vasen „Fazzoletto“ (s. o.), was übersetzt „Taschentuch“ bedeutet. Preis auf Anfrage. lobmeyr.at

©Venini

Hotel-Tipps

Surreal, gewagt, magisch

Samt, Messing, Marmor: Seit Kurzem entzückt das von den Goldenen Zwanzigerjahren inspirierte Boutiquehotel „Die Josefine“ nicht nur Gäste, sondern auch die Nachbarschaft im Boho-Bezirk Mariahilf – denn „Die Josefine“ lässt die Go-to Cocktailbar, das legendäre „Barfly’s“, wieder aufleben. DZ ab € 150,– pro Nacht. hoteljosefine.at 

©Tina Herzl

Park Hyatt Vienna

Nur wenige Schritte vom Stephansdom und mitten im goldenen Quartier: Exklusive Momente sind hier garantiert

Drei breite Steinstufen führen in den Luxus-Himmel: Ein Gentleman in blitzblanker Uniform deutet eine höfliche Verbeugung an und geleitet zur Rezeption, während der Gast den staunenden Blick schweifen lässt. Im imposanten historischen Gebäude (es datiert zurück ins Jahr 1915) residierte einst die Landesbank. Unter den strengen Auflagen des Denkmalamts wurde hier ein einzigartiges Hotel erschaffen, das den Glanz vergangener Zeiten bewahrt und sie mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten des modernen Lebens vereint: Ein spektakulärer, 15 Meter langer Innenpool im ehemaligen Tresorraum gehört genauso dazu wie das golden schimmernde „Arany Spa“ mit Sauna, Dampfbad, Sanarium und Vitaldusche und exklusiven Schönheitsbehandlungen. Das 120-minütige „Signature Gold Treatment“ (€ 310,–) etwa inkludiert ein Peeling mit Goldpartikeln, eine Ganzkörpermassage sowie eine Gesichtsbehandlung mit einem Hauch von Gold und ein Glas Champagner. Nun ist man bereit für ein winterliches City-Abenteuer! Direkt vor dem Hotel lockt der entzückende Weihnachtsmarkt mit duftenden Mandeln und Punsch. Geschenkesuchende werden in den zahlreichen Luxusboutiquen von Chanel über Cartier bis hin zu exklusiver Kids-Fashion fündig. Zur Stärkung kehrt man in die hoteleigene „The Bank“ Brasserie & Bar zurück und genießt das legendäre Beef Tatar, Seafood oder den besten Rahmschmarrn Wiens. Natürlich dürfen auch festliche Highlights nicht fehlen: Das „Advent Gabelfrühstück“ an den Adventsonntagen (€ 99,–), der „Magische Weihnachtsabend“ (€ 143,–) oder die große „The Bank Orient Express“-Silvesterparty mit Sieben-Gang-Menü, Livemusik und Show- Acts (€ 539,–; Reservierung erforderlich). DZ inklusive Frühstück ab € 585,– pro Nacht.

Park Hyatt Vienna, parkhyattvienna.at
Am Hof 2, 1010 Wien, Österreich
T: +43 1 22740 1234

©Park Hyatt Vienna

Andaz Vienna am Belvedere

Das neue Fünf-Sterne-Zuhause der internationalen Kreativszene mit Sinn für unverwechselbaren Luxus.

Schon bei seiner Eröffnung vor zwei Jahren sorgte das zur Hyatt-Familie gehörige Fünf-Sterne-Haus Andaz Vienna Am Belvedere für ordentlich Rascheln im Blätterwald und auf Social Media. Zum einen liegt das an der spannenden Location: Mitten im innovativen Viertel rund um den neuen Hauptbahnhof und in unmittelbarer Nähe zum Oberen Belvedere und seinem modernen Ableger Belvedere 21 beweist das Andaz Vienna ein gutes Gespür für Trends. Zum anderen überzeugt es nicht nur mit internationalem Design, sondern setzt auch lokale moderne Kunst gekonnt in Szene – nicht umsonst stand der Kosmopolit, Kunstmäzen und Bauherr Prinz Eugen von Savoyen Pate für das Andaz Vienna Am Belvedere. Individuell, weltoffen und handwerklich perfekt, so hat der italienische Stararchitekt Renzo Piano das Luxus-Lifestylehotel erschaffen. Die 303 urban gestalteten Zimmer, darunter 44 Suiten und eine Penthouse-Suite im 15. Stock, beweisen, dass hier jemand mit einem Auge für Details am Werk war: Man freut sich über den unverstellten Blick aus bodentiefen Fenstern und das raffiniert geschliffene Glas in der Spiegeltür. Das Fischgrätparkett wird sofort für ein „Selfeet“ genutzt und mit dem Hashtag #andazvienna versehen; auch die angenehme Lichtstimmung zieht sich durch das ganze Haus. Der Health & Wellness Bereich punktet mit State-of-the-Art Fitnesscenter, Sauna, Dampfbad und Relaxroom und lässt keine Wünsche offen. Ein Highlight ist auch das Restaurant „Eugen21“, das mit moderner österreichischer Küche lockt. Nachmittags freuen sich Gäste auf eine Wine Hour mit kostenlosen Snacks und edlen Weinen. Dass „Andaz“ auf Hindi „persönlicher Stil“ heißt, ist da nur konsequent. DZ inklusive Frühstück ab € 195,– pro Nacht. 

Andaz Vienna Am Belvedere, andazviennaambelvedere.com
Arsenalstraße 10, 1100 Wien, Österreich
T: +43 1 205 7744 1234

Mitten im innovativen neuen Quartier Belvedere gelegen beweist das Andaz Vienna ein gutes Gespür für Trends ©Andaz Vienna am Belvedere

Glamour im Herzen Wiens

Das „Hotel Sacher“ im Herzen Wiens ist eines der besten und bekanntesten Luxushotels der Welt. Es beherbergte bereits illustre Gäste wie Anna Netrebko, Königin Elizabeth II. von England, Sharon Stone, Justin Bieber und Naomi Campbell. Ob das Supermodel auch von der berühmten Sachertorte genascht hat, ist nicht überliefert – einem Drink in der „Blauen Bar“ (Bild) dürfte Naomi allerdings nicht abgeneigt gewesen sein. Wien at its best! DZ ab € 890,– pro Nacht. sacher.com

©Hotel Sacher

Best of Kopenhagen

Wer auf dem Wasser durch Kopenhagen gleitet, vorbei an Nyhavns bunten Häusern und prächtigen Segelschiffen, staunt: Die Einheimischen fahren auch bei Minusgraden Rad oder schaukeln auf dem Elektroboot (zu mieten auf goboat.dk) durch die Kanäle – einen wärmenden Glühwein, genannt Gløgg, in der Hand. Auch die blitzsaubere selbstfahrende Metro (vom Flughafen ins Zentrum dauert’s nur 15 Minuten) beeindruckt. Wie machen die Dänen das nur? Woher haben die Menschen hier bloß dieses unnachahmliche Händchen für Designklassiker, die überall auf der Welt geschätzt werden? Die wahrscheinlich fortschrittlichste europäische City macht bereits vor, worüber andere Metropolen erst nachdenken: 2025 will Kopenhagen als erste Stadt der Welt klimaneutral sein. Sogar am kleinsten Weihnachtsmarktstand bezahlt man ganz selbstverständlich mit dem Smartphone. Und einige der besten Restaurants der Welt verändern die Art, wie wir in Zukunft gut speisen werden. Dass Kopenhagen seine Besucher außerdem mit glitzerndem Schnee, prasselndem Feuer in der Lobby und seiner besonderen nordischen Gemütlichkeit empfängt, die rund um den Globus als „Hygge“ bekannt ist, macht
die ganze Sache nur noch sympathischer.

©Ange Loron

Insider-Tipp

Design-Oase der Ruhe

In einem neoklassizistischen Gebäude von 1914, das als Kunstmuseum diente, befinden sich Showroom und Studio des dänischen Designers Oliver Gustav. In zehn Räumen kuratiert der Social-Media-Star Antiquitäten und Arbeiten, die er bewundert. olivergustav.com 

©Studio Oliver Gustav

Shopping-Erlebnis

Schöner wohnen, besser leben

In einem palazzoähnlichen Gebäude in Kopenhagens Innenstadt eröffnete das Designhaus Paustian sein Universum aus regionalen und internationalen Möbeln und Wohnaccessoires. Kürzlich unterzog es die Entwürfe des dänischen Architekten Philip Arctander einem Relaunch. Im Bild: ein neu gestaltetes Sofa. Um ca. € 7100,–. paustian.com

©Packshotfactory Wework

Silvester-Highlight

Manege frei …… heißt es im „Wallmans“: Unter der großen Kuppel des Circus Building steigt zu Silvester die Show des Jahres hosted by Dragqueen Megan Moore: ein Mix aus atemberaubenden artistischen Darbietungen, Comedy und Musik, dazu ein Fünf-Gänge-Menü – und nach dem Grande Finale ruft der Dancefloor. Ab € 167,–. wallmans.dk 

Hotel-Tipps

Ein Stück Bali im Herzen Kopenhagens

Das „Manon Les Suites“ steht für Fünf-Sterne-Luxus in seiner entspanntesten Form. Hier feiern Bohemians „365 Tage Sommer“, auch wenn draußen Väterchen Frost regiert. Das Herz des Hauses ist der exotische Junglefish Pool inmitten von saftigem Grün. Auf der Dachterrasse wird’s rustikaler: eine Sauna, ein Kaltwassereimerbad und ein Dampfbad mit ätherischen Ölen sorgen für nordisches Feeling. Badesachen nicht vergessen! DZ mit Frühstück und Late Check-out ab € 349,– pro Nacht. guldsmedenhotels.com/manon-les-suites

©Daniel Rasmussen

Wie im Märchen 

Dieses Fünf-Sterne-Boutiquehotel darf sich zu Recht „einzigartig“ nennen: 38 Zimmer in einem Palast wie aus Tausend und einer Nacht, direkt angrenzend an den festlich geschmückten Vergnügungspark Tivoli, der zu Silvester das spektakulärste Feuerwerk der Stadt zündet. Wer dann auf der Dachterrasse des „Nimb“ das neue Jahr begrüßt, hat im alten alles richtig gemacht. DZ mit Frühstück ab € 436,– pro Nacht. nimb.dk

©Line Klein

Gourmettempel

Das Auge isst mit

Als eines von wenigen thailändischen Restaurants hält das „Kiin Kiin“ bereits seit 2008 einen Michelin-Stern. Das Acht-Gänge-Tasting-Menü (ab € 154,–) beinhaltet einen Aperitif in der Lounge mit spannenden Entrees wie fermentierter Ananas und Pad Kra Pao-Tintenfisch. kiin.dk

©Kiin Kiin

Mit allen Sinnen

Auf 2300 Quadratmetern sorgt der 30-jährige Däne Rasmus Munk, einer der innovativsten Köche der Welt, für ein durchorchestriertes Sinneserlebnis: 50 Gänge, serviert unter einer gewaltigen Kuppel ähnlich einem Planetarium, auf die Visuals projiziert werden (ab € 685,–). alchemist.dk

 

©Soeren Gammelmark

Simply the Best

Auch dieses Jahr, also bereits zum fünften Mal, wurde René Redzepis „Noma“ zum besten Restaurant der Welt gekürt. Kein Wunder, dass die kommende Ocean Season 2022 bereits ausgebucht ist. Nächste Chance: die Vegetable Season ab Juni 2022. noma.dk

©noma

Best of Mailand

Hier in Milano sitzt einfach alles: die purpurnen Lippen, der Augenbrauenschwung, die traumwandlerische Sicherheit auf himmelhohen Heels. Dieser Leichtigkeit können nicht einmal die verflixten Pflastersteine im Trendviertel Navigli etwas anhaben. Eingepackt in Oversize-Mäntel oder Couture-Bomberjacken gibt sich die Streetfashion- Szene ein Selfie-Stelldichein. Bei „Rita“ genehmigt man sich einen Aperitivo – gerne den Signature-Cocktail namens „Bloody Focaccia“ mit einem Garnelentatar. Dann lässt man sich hineintreiben ins reich geschmückte historische Zentrum, gespickt mit einigen der teuersten Flagship-Stores des Erdballs, die sich Saison für Saison neu erfinden. Auch die Künste liegen der Metropole im Blut: Giuseppe Verdi feierte hier fantastische Premieren am Teatro alla Scala und Leonardo da Vinci hinterließ „Das letzte Abendmahl“ in der Kirche Santa Maria delle Grazie. Überhaupt: Mailand hält wenig von Minimalismus, überschwänglicher Genuss ist hier Programm. Der himmlische Panettone in der „Pasticceria Marchesi“ ist nur ein Beispiel unter vielen. Von all dem zu naschen macht glücklich – und die lombardische Metropole zu einem Hotspot, besonders auch in der kalten Jahreszeit: Capodanno auf der Piazza Duomo ist top, dieses Highlight sollte wohl auf jeder Bucket List vertreten sein.

©Sean Jahansooz

Shopping-Erlebnis

Kultur, Kunst und Mode

1991 eröffnete Carla Sozzani, die Schwester der damaligen Vogue- Chefredakteurin Franca Sozzani, in einer ehemaligen Garage einen Shop und nannte ihn nach seiner Anschrift: „10 Corso Como“. Ihr „Slow Shopping“-Konzept sorgte international für Furore, und bis heute verbindet der Store Kultur und Shopping, Mode und Kunst, Design und Gastronomie. Sogar ein Minihotel mit drei Zimmern ist hier eingezogen. Sehenswert! 10corsocomo.com

©Agnese Bedini

Alta Moda

Ob limitierte Editionen, exklusive Kollektionen oder das Beste, was die internationale High Fashion zu bieten hat (wie die Weste aus Argyle-Wolle von Gucci um € 790,–, s. o.): Obwohl Mailand in puncto Fashion ohnehin mehr als verwöhnt ist, sticht die Boutique Antonia hier noch heraus. antonia.it

©Antonia

Silvester-Highlight

Bellissimo! Die Modegurus von Dsquared2 renovierten das historische Palazzo Enel an der Via Ceresio 7 und setzten eine Terrasse samt American Bar und Pools aufs Dach; 360-Grad- Blick über Downtown Milano inklusive. Einen Stock tiefer speist man italienische Klassiker – eine Reservierung ist unbedingt notwendig! ceresio7.com

Hotel-Tipps

Ein Ort für sich

Ohnehin bereits eines der exklusivsten Boutiquehotels der Stadt, schüttelt Bulgari nun das nächste Ass für sein „Bulgari Hotel Milano“ aus dem Ärmel: zur neuen Bulgari-Suite (Bild; 210 Quadratmeter, zwei Schlafzimmer) gehört ein fast 200 Quadratmeter großer privater Dachgarten mit Rundumsicht auf die Altstadt. Der Wellnessbereich mit Indoorpool ist dann nur noch das i-Tüpfelchen auf ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Standard-DZ mit Frühstück ab € 870,– pro Nacht. bulgarihotels.com

©Leonardo

Einmal ganz nach oben, bitte!

Wer im ehrwürdigen Fünf-Sterne-Hotel „Principe di Savoia“, einem von Mailands Wahrzeichen, absteigt, schlüpft zuallererst in einen supersoften Bademantel und begibt sich in die oberste Etage. Im türkischen Bad, der Sauna oder dem Pool mit Fresken ist Entspannung nur eine Frage von Minuten – danach lädt das prachtvoll geschmückte Restaurant zum „schokoladigen Nachmittagstee“. DZ mit Frühstück ab € 630,– pro Nacht. dorchestercollection.com

©Dorchester Collection

Küche

Pariser Chic meets Mailänder Flair

Architektin und Hotelbesitzerin Paola Giambelli wollte mit dem „Palazzo Parigi Hotel & Grand Spa“ den Inbegriff eines „privaten Palasts“ erschaffen. Es ist ihr gelungen: Allein schon die marmorne Prunkstiege ermöglicht jeder Signora einen Auftritt à la Sophia Loren. Auch die Zimmer haben Starqualitäten: Nachts fällt der Blick vom Balkon auf den hell erleuchteten Duomo, die glitzernde Porta-Nuova-Skyline und das Castello Sforzesco. DZ mit Frühstück ab € 756,– pro Nacht. palazzoparigi.com

©Sandro Battistessa

Typisch italienisch

Geboren in der Toskana hatte Giacomo Bulleri immer schon Großes vor. Seine Mutter nannte ihn eine „rastlose Seele“ und schon bald zog er nach Mailand, wo er 1958 die „Trattoria Da Giacomo“ eröffnete – der Beginn einer unglaublichen Erfolgsstory: Bis heute lieben die Mailänder „ihren“ Giacomo; die Stadt verlieh ihm ihre höchste Auszeichnung. Denn was die klassische italienische Küche angeht, macht ihm so schnell keiner etwas vor. giacomomilano.com

©Alberto Bernasconi

Hidden Champion Bozen

Eingekuschelt zwischen sanften Weinbergen und bewacht von schroffen Burgen öffnet Bozen das Tor zu den verschneiten Dolomiten. Allein die Anreise durch die Alpen sorgt für Herzklopfen. In der aufstrebenden Hauptstadt Südtirols, die vor allem in den Wintermonaten zu einem gern besuchten Reiseziel geworden ist, um die Urlaubszeit in den verschneiten Bergen mit urbanem Flair zu kombinieren, mischen sich in der Altstadt mittelalterliche Gebäude mit Barockpalästen und spätgotischen Bogengängen. Im Dezember verwandelt sich der beliebte Waltherplatz – gewidmet dem musischen Herrn von der Vogelweide – in einen duftenden Christkindlmarkt, direkt zu Füßen des Doms. Traditionelles Gebäck wie Strauben mit Puderzucker und Südtiroler Früchtebrot bringen die Augen zum Leuchten. Nicht weit entfernt reicht der Feinkost- Metzger Egger hausgemachte Räucherwaren über die Theke, und die Traditionsboutique Oberrauch Zitt legt der Kundin einen bordeauxroten Dolce-&- Gabbana-Mantel um die Schultern. Jetzt noch zum Aperitivo in die „Wineboutique Lisa“, die heuer zur Südtiroler Vinothek des Jahres gekürt wurde – es scheint, als habe Bozen die magische Gabe, das Beste aus allen Welten zu vereinen.

©GettyImages

Places to Be

Reduktion auf das Wesentliche

Ins Restaurant „In Viaggio“, zu Deutsch „auf Reisen“, stolpert man nicht einfach so hinein – man klingelt an der Tür und wird sodann zum Tisch geleitet. Dort erwarten den Gast neun ausgefeilte Kreationen, deren Zutaten Inhaber Claudio Melis genau studiert hat. Sein Ziel: eine „Kreislaufküche“ für ganzheitliches Wohlbefinden. Menüs ab € 90,–, Weinbegleitung ab € 36,–. inviaggioristorante.com

©Alex Filz

New Kid on the Block

„Chefdirigent“ Manuel Astuto, der Kochen mit einer Oper vergleicht, hat mit dem neuen „Luisa Gourmet“ viel vor: Erst Mitte November 2021 eröffnet, gehört es zum Fünf-Sterne-Resort „Manna“ und will zum neuen Hotspot der Dolomiten aufsteigen. Zur Auswahl stehen Fünf-, Sieben- oder Neun-Gänge-Menüs und unzählige Weine (mit Schwerpunkt Pinot Noir). mannaresort.it

©Cristina Bastian

Silvester-Highlight

Aller guten Dinge sind drei. Dem „Grand Budapest Hotel“ nicht unähnlich rutscht man an Bozens erster Adresse, dem „Parkhotel Laurin“, stilvoll und gleich drei Nächte lang ins neue Jahr. Mit dabei: Halbpension, Fünf-Gang-Silvestermenü und Party in der „Laurin Bar“. Und das Beste daran: Von der Tanzfläche fällt man quasi direkt ins Bett. Ab € 687,–. laurin.it

Magdalener Hof

Stilvolle Tradition und unkonventioneller Zeitgeist: Das "Magda's" ist der Place to be in Bozen

Einen Steinwurf von der Altstadt entfernt entzieht sich der „Magdalener Hof“ der geschäftigen Aufregung und spielt die Qualitäten der Ruhe voll aus, ohne dabei weit vom Schuss zu sein. Auch von den Bergen ist das Boutiquehotel nicht weit entfernt: Naturliebhaber erreichen die verschneiten Dolomiten in nur 30 Minuten – oder entdecken das an das Hotel grenzende St. Magdalener Weinbaugebiet. Aber nicht nur diese prächtige Kulisse ist es, die das „Magda’s“, wie es von den vielen Stammgästen liebevoll genannt wird, so besonders macht. Geführt in zweiter Generation von der Familie Ramoser überzeugt es mit einer unwiderstehlichen Mischung, wie sie selten geworden ist: Gediegene Atmosphäre trifft auf kosmopolitisch- künstlerisches Flair, moosgrüne Wittmann-Möbel auf Südtiroler Charme, ein weitläufiger Garten und eine kuschelige Bibliothek auf Cityfeeling. Die hochwertig eingerichteten Zimmer – 52 sind es, davon vier Suiten – laden zum Wohlfühlen ein. In der Premium-Suite (60 Quadratmeter) haben auch Kinder genug Spielraum, und das moderne Gym auf 110 Quadratmetern sorgt für sportlichen Ausgleich, wenn die Joggingrunde wegen Minusgraden ausfällt. Doch das quirlige Herz des Hauses schlägt immer noch im Restaurant, mit dem 1978 alles begann und in dem bis heute nicht nur hervorragendes Essen serviert wird, sondern auch Freundschaften geschlossen werden. Einheimische und Besucher aus aller Welt genießen geräucherten Lachs, die sagenhafte Paella oder die hausgemachte Trüffelpizza aus dem Holzofen. Später ziehen Bozen-Insider in die Bibliothek und stoßen mit edelsten Whiskys auf das gute Leben an – denn nirgendwo anders als hier möchte man sein! DZ inklusive Frühstück ab € 170,– pro Nacht.

Magdalener Hof, magdalenerhof.it
Rentscher Straße 48/A, 39100 Bozen, Italien
T: +39 0471 978 267

©Tiberio Sorvillo, Luca Guadagnini

Text: Heidi Rietsch

Dieser Artikel erschien in der Falstaff TRAVEL Ausgabe Winter 2021/22.

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