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© Giovanni Corti / Unsplash
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Kulinarische Hotspots in Italien, die jeder besuchen sollte

Von Ligurien bis Kampanien und Apulien: Italien ist der perfekte Ort für Genießer aller Art!

13. August 2021


Offen gesagt: Italien hat einfach das beste Essen. Genießer können in diesem Land zwischen unzähligen Regionen auswählen und sich durch zahlreiche Spezialitäten kosten. Pasta, Pizza, Pesto: Italien ist der perfekte Ort für Gourmets aller Art.

Hier sind ein paar Hotspots, die man auf keinen Fall verpassen sollte!

Ligurien

Man sagt, die ligurische Küche ist die beste, in ganz Italien. Kein Wunder, hat dort auch das weltberühmte Pesto seinen Ursprung. Und das bekommt man in dieser Region – vor allem in Genua - in allen Varianten. Ganz frisch mit Trofie (einer Pasta-Art), auf Pizzen oder als Belag einer Focaccia. Appropos Focaccia: Dieses Pizza-ähnliche Gericht wird im kleinen Ort Recco so gefeiert, dass es sogar ein eigenes Focaccia-Festival gibt. 

Das berühmte Pesto Genovese stammt - wie der Name bereits verrät - aus der ligurischen Hafenstadt Genua. Credit: Juli Kosolapova / Unsplash

Und auch Käseliebhaber werden in Ligurien glücklich. Besonders berühmt ist der Pecorino, der übrigens beim Original-Rezept von Pesto nicht fehlen darf! Da in der Region Berge und Meer aufeinandertreffen, gibt es eine ausgewogene Auswahl an Meeresfrüchten (Mare) und Spezialitäten aus dem Hinterland (Terre); wie etwa das - für einige vielleicht etwas gewöhnungsbedürftige – Capra e fagioli (Ziegenfleisch mit Bohnen).

Sizilien

Die sizilianische Küche ist bereits Jahrtausende alt und vereint Einflüsse aus vielen Ländern des Mittelmeers. Wie etwa die schmackhaften Arancini – frittierte Reisbällchen mit einer Erbsen-, Mozzarella-, Ragù-Füllung. Vor allem in Palermo kommt man an keinem Lokal vorbei, das die kleinen orangen Bällchen nicht verkauft. Wer glaubt, dass Couscous nur in arabischen Ländern verbreitet ist, der irrt. 

In Palermo findet man unzählige Köstlichkeiten. Credit: Denilo / Unsplash

Denn auch in der Stadt Trapani wird die Zutat als Basis für viele landestypischen Gerichte verwendet. Auch die berühmte Parmigiana, ein Auberginen-Auflauf mit Ei und Käse hat seinen Ursprung in Sizilien. Gerne werden in der Region auch fangfrische Sardinen verspeist – egal ob gegrillt oder in Form von Pasta. Einen süßen Abschluss bilden die weltbekannten Cannolis. Ein knuspriges Teigröllchen gefüllt mit Ricotta und kandierten Früchten.

Apulien

Wer in Apulien zu Besuch ist, wird mit einer sehr einfachen aber köstlichen Küche verwöhnt, die ihren Fokus auf frischen und lokalen Produkten hat. Da die meisten Ortschaften dieser Region am Meer liegen – wie etwa Bari, Brindisi und Lecce – bekommt man hier auch herrlichen frischen Fisch

Frischer Fisch und lokale Produkte: Das macht die Küche Apuliens aus! Credit: Ricardo Gomez / Unsplash

Besonders für Apulien ist auch die Herstellung von Käse. Vor allem der schmackhafte Burrata findet dort seinen Ursprung. In Foggio wird sowohl der Straciatella (die weiche cremige Form) als auch die feste Variante mit Kuhmilch (Burrata) hergstellt. Typisch für Apulien ist außerdem die Pasta-Sorte Orecchiette – wörtlich übersetzt bedeutet das "kleine Ohren".

Kampanien

In Italien streitet man sich gerne über den Ursprung der Pizza. Fest steht aber, dass die neapolitanische Variante, also die, mit dem dicken Rand, tatsächlich aus Kampanien, genauer gesagt aus Neapel, kommt. Aber auch auf den beiden Mittelmeerinseln Capri und Ischia sowie an der Küste von Cilento und dem Landesinneren wie Salerno, gibt es unzählige Spezialitäten, die man auf keinen Fall verpassen sollte. 

Neapel gilt als Geburtsstadt der Pizza! Credit: Tom Podmore / Unsplash

Da wären zum einen Spaghetti Vongole, die in den Orten, die sich direkt am Meer befinden, einfach unschlagbar schmecken.

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