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Ausgabe Sommer 2021

Die schönsten Hotels, die besten Beaches, Island Hopping auf Griechenland und City Popping in Europas spannendsten Städten – das Falstaff TRAVEL Magazin präsentiert die besten Tipps für das langersehnte Reise-Comeback in 2021!

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5 Geheimtipps für den nächsten Italien Urlaub

Malerische Gassen, romantische Plätze und den Blick auf das Meer beim Aperitivo genießen: Diese Momente machen Italien zu einem der beliebtesten Reiseziele im Süden Europas!

3. September 2021


Bekannte Orte wie Venedig, Rom, Bibione und Tropea locken jedes Jahr Millionen von Touristen an. So kommt es schon einmal vor, dass die schönsten Plätze vor lauter Menschen kaum mehr sichtbar sind und sich am Strand Handtuch an Handtuch reiht. Wer nach weniger überlaufenen Orten sucht und das authentische Italien entdecken möchte, reist besser an wirklich unentdeckte Ziele. Die Reiseexperten der Urlaubspiraten haben ihre persönlichen Geheimtipps für einen Italien-Urlaub abseits der üblichen Touristen-Destinationen zusammengestellt.

Malerischen Gassen in Asolo

Das kleine Städtchen Asolo liegt im Norden Italiens in den Hügeln von Treviso, die bekannt für erstklassigen Weinbau sind. Im klassischen Prosecco-Gebiet werden hier die Qualitätsweine der Region gekeltert. Das malerische Hügelstädtchen zieht Reisende mit romantischen Gassen, duftenden Gärten und dem herrlichen Bergpanorama in seinen Bann. Nicht verwunderlich, dass bereits früher Schauspieler, Staatschefs und Künstler wie Ernest Hemingway und Caterina Cornaro den Ort zur Inspiration und Erholung besuchten. Bis heute prägen historische Villen und prächtige Landsitze das Stadtbild.

Hoch oben thront die Ruine der Burg Rocca über der Stadt und lässt diese bereits von weitem erahnen. Plätze wie der Piazza Maggiore mit dem eindrucksvollen Renaissancebrunnen, die Via Roberto Browning mit Arkadengang und Fassaden Fresken und der Palazzo della Ragione machen das Städtchen zum Paradies für Romantiker.

Mystische Stimmung im "Heiligen Wald"

Rund 100 Kilometer nördlich von Rom kommt im Sacro Bosco, dem sogenannten Park der Ungeheuer, mystische Stimmung auf. Auf zwei Quadratkilometern verteilt, lassen sich unheimliche Fratzen, verwitterte Figuren griechischer Mythen und Götter aus Stein bestaunen. Doch auch die vielen in Stein gemeißelten Inschriften lassen bisher nur Vermutungen zu den unheimlichen Gestalten zu. Bis heute ist ein Park dieser Art einzigartig und deshalb auf jeden Fall einen Besuch wert!

Ganz in der Nähe liegt die bezaubernde Kleinstadt Vitorchiano, die mit ihrem authentischen Charme die Herzen der Urlauber höher schlagen lässt. Wer mehr als nur Strände erleben möchte, ist auch ein Stück weiter in Viterbo gut aufgehoben. Mit malerischer Natur und vielen mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten sind Kulturinteressierte hier genau richtig. Zahlreiche Paläste und die besterhaltenste Altstadt Mittelitaliens warten darauf, entdeckt zu werden.

Ein wahrer Geheimtipp: Kulturinteressierte kommen in dem malerischen Städtchen Viterbo ganz auf ihre Kosten. Credit: Pixabay

Den Hexen auf der Spur in Triora

Das kleine „Hexendorf” nahe der französischen Grenze eröffnet Einblicke in düstere Zeiten, die Besucher in Schaudern versetzen. Idyllisch in den ligurischen Bergen gelegen, mitten im Grünen, dreht sich hier alles um Zauberei und das Mittelalter. Reisende spazieren auf den Spuren der Hexen durch grob gepflasterte, enge Gassen, dunkle Gänge und entlang steiler Treppen. Der Legende nach litten die Bewohner des Dorfes im 16. Jahrhundert unter enorm schlechtem Wetter und einer miserablen Ernte. Hierfür machten sie Hexen verantwortlich und es folgte deren Verfolgung und langandauernde Hexenprozesse.

Im Museo Regionale Etnografico e della Stregoneria lernen Urlauber jede Menge Geschichten aus dem Mittelalter. Spezielle Führungen führen Besucher an die damaligen Schauplätze. Ob Souvenirs in Form von kleinen Schildern oder Statuen - Reisende werden überall an die dunkle Vergangenheit des Ortes erinnert.

Naturpark Valli Cupe

Der Naturpark Valli Cupe gilt als eines der faszinierendsten und eindrucksvollsten Naturgebiete in Kalabrien. Nicht umsonst bezeichnet der Naturforscher John Bouquet das grüne Fleckchen Erde als „das bestgehütete Geheimnis Europas”. Das unberührte Gebiet beeindruckt mit Wasserfällen, tiefen Schluchten, einem Canyon und einzigartiger Flora und Fauna. Mit einer Länge von acht Kilometern gibt es hier den zweitgrößten Canyon Europas. Besucher finden hier mehr als 60 Millionen Jahre Geschichte vor und genießen atemberaubende Ausblicke auf den Park. An heißen Tagen laden rauschende Wasserfälle zu einem erfrischenden Bad im klaren Wasser ein.

Mühelos und ohne Begleitung erreichen Reisende den Wasserfall Campanaro, welcher aus 27 Metern Höhe in eine endlos tief erscheinende Schlucht fällt. Verlassene Orte und jede Menge Mythen und Legenden über die verlorene Stadt Barbaro warten im Naturpark Valli Cupe auf Urlauber.

Der Naturpark Valli Cupe beeindruckt mit Wasserfällen, tiefen Schluchten und einem Canyon. Credit: Unsplash

Abenteuerliches Rafting in Laino Borgo

Laino Borgo, in der Provinz Cosenza, ist ein Ort voller Geschichte, Kultur und Tradition. Reisende treffen hier auf architektonische und kulturelle Schätze sowie zahlreiche Kirchen, wie etwa die Wallfahrtskirche Madonna dello Spasimo. Doch die kleinste Ortschaft Italiens begeistert auch Abenteurer: Beim Rafting auf dem Fluss Lao erfahren sie Nervenkitzel pur - in Begleitung erfahrener Guides. Wasserfälle und unzählige Höhlen an beiden Flussufern machen das Rafting zu einem einzigartigen Erlebnis für alle jene, die Action suchen.

Wer lieber an Land bleibt, findet eine große Auswahl an Spazier- und Wandermöglichkeiten. Nur 30 Fahrminuten entfernt liegt im Pollino-Nationalpark die Grotta del Romito, übersetzt die Höhle des Einsiedlers. Die Kalkfelsen der Höhle zeigen eindrucksvolle Felskunst in Form von Ritzzeichnungen aus der Altsteinzeit. Ein kleines Museum und Führungen informieren über die Grotta del Romito.

Mit seinen 1.925 Quadratkilometern Natur ist der Nationalpark Pollino der größte Naturpark Italiens. Credit: Pixabay

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