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© Olena Yakobchuk
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Was erwartet Reisende in den Herbstferien?

Während der Herbstferien in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Land- und Luftwege stärker frequentiert als sonst. Was Reisende auf Flughäfen und Autobahnen erwartet und wie man auf den erhöhten Verkehr am besten reagiert, verraten wir.

5. Oktober 2022


Alle Jahre wieder das selbe Spiel: Die Herbstferien in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben vielen Familien die Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Kindern noch ein letztes Mal in wärmere Gefilde zu reisen. Und auch verlängerte Wochenenden sind attraktiv für ein kurzes romantisches Herbst-Getaway zu zweit. Was Reisende, ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe, während der Herbstferien beachten sollten, verraten wir. 

Mehr dazu: Das sind die besten Reiseziele im Oktober.

Ansturm der Flughäfen?

Auch dieses Jahr erwarten die Flughäfen eine erhöhte Zahl an Reisenden während der Herbstferien. Der Flughafen Köln-Bonn etwa, eines der wichtigsten Drehkreuze Europas, rechnet mit rund 560.000 Fluggästen im Oktober. Im Vergleich: Das sind 25 Prozent mehr als 2021. Die Zahlen aus dem Jahr vor Ausbruch der Pandemie 2019 werden zu 80 Prozent erreicht. In Zürich schätzt man, das bis zu 90.000 Passagiere pro Tag den ZRH frequentieren werden.

Herbstferien: Der Ansturm auf die Flughäfen beginnt.

Während der Herbstferien kommt es zu längeren Wartezeiten an den Flughäfen. © Anete Lusina

Anreise mit Aufgabegepäck: Am besten zweieinhalb bis drei Stunden vor Abflug vor Ort sein.

Was Gäste dabei beachten sollten? Wartezeiten, vor allem am Check-in und bei der Anreise. Dass es länger dauert als gewohnt, ist vor allem auf das fehlende Personal zurückzuführen – bereits im Sommer kam es in Köln-Bonn deshalb zu Ausfällen, verlorenem Gepäck und längeren Wartezeiten. Andere Flughäfen, wie etwa Wien-Schwechat, konnten das erhöhte Reiseaufkommen im Sommer im Vergleich etwas besser bewältigen. Dennoch sollte man auch hier mehr Zeit als sonst einplanen.

Bonn-Köln rät, die Hinweise zu Öffnungszeiten des Check-in-Schalters des Fluges jedenfalls zu beachten. Dies gilt ebenso für die Empfehlungen der Airlines zum Check-in – auch, wenn das bedeutet, sich drei bis zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden. Hier gilt: Besser auf Nummer sicher gehen. Nicht nur Köln, auch VIE und der ZRH raten, sich zwei bis drei (bei interkontinentalen Flügen) Stunden vorher zum Check-in einzufinden.

Tipp für Flugreisende:

Wer Zeit sparen möchte, reist – wenn möglich – nur mit Handgepäck. Dadurch umgeht man den Check-in-Schalter und die Sorge um verloren gegangenes Aufgabegepäck! Hier reicht es, sich mindestens eineinhalb bis zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden.

Hilfreich: Reisen mit Handgepäck und Sechs Tipps, wie man sein Gepäck am Flughafen schneller bekommt

Herbstferien am Flughafen: Mit dem Handgepäck geht's schneller!

Wer die Möglichkeit hat, sollte sich auf Handgepäck beschränken – darin findet oft mehr Platz, als man denkt, zudem umgeht man unnötigen Stress während der Reise. © Sergey Zolkin

Macht es Sinn, noch früher anzureisen?

Kurz gesagt: nein – Flughäfen raten, unnötiges Warten zu vermeiden, damit überlaufene Hallen vermieden werden können. Drei Stunden vor Abflug reichen also völlig aus! Wer mit Aufgabegepäck eincheckt, muss ohnehin warten, bis der Check-in-Schalter öffnet. Die Zeiten sind online und am Ticket einsehbar. 

Gut zu wissen:

Reisende, die sich bereits selbst eingecheckt haben, sollten darauf achten, sich direkt beim Baggage-Drop-off-Schalter anzustellen – das spart Zeit! Noch schneller geht das Prozedere bei Self-Baggage-Drop-Off-Schaltern: Hier kann man den Koffer (sofern es sich nicht um Sonder- und Großgepäck handelt) selbstständig abgeben und ohne große Warteschlangen direkt zum Sicherheitscheck weiter. Diese Option sollte man nutzen, sofern sie besteht!

Ansturm der Autobahnen?

Nicht alle zieht es in die Lüfte – Destinationen wie Südtirol, das zu tollen Wander- und Wellnessaufenthalten lädt, stehen auch in den Herbstferien noch hoch im Kurs. Das bedeutet, dass es auf den Autobahnen zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommt und kommen wird.

Ansturm auf die Autobahnen: Während der Herbstferien kommt es zu erhöhtem Verkehrsaufkommen.

Auf den Autobahnen wird es vor allem am Anfang und Ende der jeweiligen Herbstferienzeiten ziemlich voll. © Alexander Popov

Tipp für Autoreisende während der Herbstferien:

Auch, wenn man es wohl schon zig Male gehört hat: Frühes Abfahren – soll heißen: vor sieben Uhr morgens – ist der Schlüssel. Denn die meisten Reisenden brechen nach wie vor erst nach dem Frühstück auf. Und dann: Regelmäßig Staumeldungen verfolgen, um gegebenenfalls reagieren zu können. Wer mit Kindern reist, sollte für Unterhaltung sorgen – Spiele oder Hörspiele sind immer eine gute Idee – und bei längeren Fahrten Zwischenstopps und mögliche Sehenswürdigkeiten einplanen.

Reisetipp Wellness und Wandern: 13 fabelhafte Spa Hotels für das nächste Wellness-Wochenende

Auch Umfahrungen über Landstraßen und Panoramarouten können Zeit sparen. Gerät man allerdings in einen „kurzen Stau“ – der unter zehn Kilometer lang ist –, sollte man auf der Autobahn bleiben. Studien haben gezeigt, dass es mehr Zeit kostet, wenn man die Autobahn in solchen Fällen verlässt.

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